SCHMIDTS KASPER

Metallkünstler Christoph Kasper und Maler Frank Schmidts läuten nach monatelanger Corona-Pause den kulturellen Re-Start in der Städtischen Galerie „Alte Lederfabrik“ ein. Ab dem 1. August präsentieren die beiden Künstler mit einer Kombination aus präsenten Skulpturen und eindrucksvollen Porträts spannende neue Sichten auf ihre Werke.

Gärtner – Künstler – Metallgestalter: Mit dieser Kombination an Ausbildungen lässt sich das vielschichtige Gesamtwerk von Christoph Kasper gut erklären. Er selbst nennt es eine auf solidem, altem Handwerk basierende Gratwanderung zwischen Kunst und angewandter Kunst. „In der gemeinsamen Ausstellung mit Frank Schmidts zeige ich abstrakte Arbeiten – Skulpturen, die Bewegung und Dynamik, aber auch das Wachsen und Vergehen der Natur zum Thema haben“, so Kasper. Des Öfteren hätten Schmidts und Kaspers in den letzten Jahren festgestellt, dass eine Kombination einiger Arbeiten eine zwar nicht geplante, aber durchaus spannende neue Sicht auf unsere Werke ermöglicht.

Das sieht auch Frank Schmidts so: „Die Skulpturen von Christoph Kasper überzeugen durch ihre Präsenz. Für mich korrespondieren sie mit ihrer Bewegung und Ausstrahlung von Dichte gut mit meinen Bildern.“ In seiner Malerei beschränkt sich Schmidts stets bewusst auf ein Motiv: das Gesicht des Menschen. „Dabei versuche ich – im wahrsten Sinne des Wortes – ein Bild vom Menschen zu zeichnen, das mir wahrhaftiger zu sein scheint als das Äußerliche, oberflächlich Sichtbare. Es geht mir darum, in die Tiefe zu gehen und sich selbst schonungslos in allen Facetten anzublicken: ungeschönt, schutzlos, ohne Maske oder Verstellung.“ Schmidts interessieren dabei nicht die äußeren sichtbaren Merkmale eines Gesichts, sondern das, was es ihm spürbar vermittelt. So erklären sich die verfremdeten äußeren Formen der Porträts. „Indem ich sie verzerre, deformiere und zerfließen lasse, erhoffe ich mir einen intensiveren, direkteren und unmittelbaren Zugang zu dem, was mir wesentlich erscheint“, sagt Schmidts.

Die Ausstellung SCHMIDTS KASPER richtet sich somit nicht nur an Interessenten, die die Werke der beiden Künstler kennenlernen wollen, sondern auch an alle, die mit den einzelnen Arbeiten bereits vertraut sind, diese aber durch die eindrucksvolle gemeinsame Präsentation ganz neu entdecken können. SCHMIDTS KASPER ist vom 1. August bis zum 1. November samstags von 11 bis 18 und sonntags von 15 bis 18 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 0170 2448687 in der Städtischen Galerie „Alte Lederfabrik“, Alleestraße 64-66, 33790 Halle, zu besichtigen.

Hier gibt es ein kurzes Video der Ausstellung.

Veranstaltungsort

Alte Lederfabrik
Alleestraße 64-66
33790 Halle (Westf.)

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