Zisterzienserkloster Marienfeld

In den Jahren zwischen 1185 und 1222 gründeten Bischof Hermann II. zu Münster und sieben westfälische Adelige eines der bedeutendsten Gotteshäuser des Münsterlandes.
Es handelt sich um das im spätromanischen Stil erbaute Zisterzienserkloster Marienfeld. Durch Schenkungen, dem Erwerb von Höfen und durch landwirtschaftliche Tätigkeit der Mönche wurde es zu einem der reichsten Klöster des Münsterlandes.
Das Kloster war über Jahrhunderte hinweg auch ein Ort der Wissenschaft. Bereits Ende des 12. Jahrhunderts verfügten die Mönche über einen reichen Bücherschatz von 63 Werken mit 75 Bänden.

 

 

Nach der Säkularisation des Zisterzienserklosters im Jahre 1803 entstand als Staatspatronat die Pfarrei Marienfeld. Ihre prächtige Ausstattung aus der Zeit der Spätgotik und des Hochbarocks locken jährlich viele Touristen und Kunstfreunde nach Marienfeld. Erwähnenswert ist außerdem die 1751 vom Lippstädter Orgelbaumeister Patroclus Möller fertig gestellte Orgel, die im Mittelpunkt der dort stattfindenden Konzerte steht.