Innovation
Die Unternehmen im Kreis Gütersloh pflegen intensive Kontakte zu den umliegenden Hochschulen in Bielefeld, Paderborn, Osnabrück, Detmold, Lemgo, Soest oder Münster. Wissenstransfer wird aber auch mit überregionalen Hochschulen ganz groß geschrieben. Die ausgeprägte Innovationsstärke der Unternehmen wird kombiniert mit dem Fachwissen der Hochschulabsolventen aus der Region.
Der Kreis Gütersloh ist auch selbst Hochschulstandort. Mit dem Studienort Gütersloh der Fachhochschule Bielefeld haben junge Menschen mit Interesse für technische Berufe seit dem Wintersemester 2010/2011 die Möglichkeit, in Gütersloh ein praxisintegriertes Studium zu absolvieren. Dort werden die Studiengänge Automatisierungstechnik/Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen angeboten. Das Studium ist eng mit der Wirtschaft Ort verzahnt: Die Unternehmen vor Ort stellen Praktikums- oder Ausbildungsplätze für die Praxisphasen der Studierenden zur Verfügung.
Und bereits im Sommer 2009 haben Doktoranden aus ganz Deutschland und Österreich mit ihrer berufsbegleitenden Promotion in Industrial Engineering im Studienzentrum der Hamburger Fern-Hochschule (HFH) in Rheda-Wiedenbrück begonnen. Das internationale Doktorandenprogramm ist eine Kooperation der HFH mit der University of Louisville, Kentucky/USA. Studienort für die Wochenendseminare des Herbst- und Frühjahrssemesters ist das Schloss Rheda.
Auch der Fernstudiengang Gesundheits- und Sozialmanagement im Studienzentrum an der Zentralen Akademie für Berufe im Gesundheitswesen (ZAB) im Schloss Rheda wird von der HFH betreut.
Einen weiteren Studienort der FH Bielefeld gibt es an der ZAB in Gütersloh. Ebenfalls im Jahr 2010 startete dort der neue duale Bachelor-Studiengang „Gesundheits- und Krankenpflege“ mit integrierter Berufsausbildung. In acht Semestern kann man einen Berufsabschluss sowie einen akademischen Abschluss erwerben.
Auch die Anzahl der Patente zeigt die Innovationskraft der Region. Der Kreis Gütersloh liegt mit durchschnittlich 108 Patentveröffentlichungen bezogen auf 100.000 Einwohner deutlich über den Vergleichswerten von OWL (72), NRW (50)und Deutschland (63).
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